kuss...:-*

Veröffentlicht auf von schwänchen

Ich sah ihn. Ich sah ihn da stehen, sah, dass er ein handy hatte. Und wusste, dass musste er sein. Das war er.

Ich konnte nicht mehr. Die Aufregung, die ich die ganze Zeit hatte. Die Aufregung, das kribbeln über all. Die Nervösität. Und dann stand er da. Und was machte ich? Ich lief weg. Ich rannte hinter das nächste Ding, was ich finden konnte.

Ich schrie. Doch dann rannte ich wieder zurück. Ich war immer noch nicht ganz ich selber. Ich verlor die Blätter, die ich in der Hand gehabt hatte. Doch dann... dann stand er vor mir. er breitete die Arme aus, und ich drückte ihn an mich.

 

Wir sitzen auf unserem Garagendach. 2 oder 3 Stunden später. Die Sonne scheint. "Schließ doch mal die Lücke zwischen euch." ruft meine freundin. "Ja, genau. Komm her." meint er. "Nee, komm du doch her." na ja, ich hab nacher nachgegeben. Schließlich hatte er seine Tasche da und ich wollte die mal durchwühlen. War aber nichts so spannendes drin. Da hat er mich dann mit dem Deo voll gesprüt. Ich riche echt immer noch danach. Aber ich will den geruch nicht los werden. Ich weiß, dass er irgenwann weg sein wird. aber ich muss es so lange wie möglich herrauszögern. Ich bin mit dem geruch eingeschlafen und ich bin mit ihm aufgewacht. und ich liebe diesen geruch. weil ich ihn mit der zeit von da an, wo wir auf dem dach saßen, bis dahin, wo ich realisiert habe, dass der zug weg ist, verbinnde.

Bis da hin, war der Tag für mich mehr als Perfekt. Wenn ich an die Zeit denke... denke ich immer nur an alles, was schön war. Ich kann nicht anders, als an all die schönen Momente zu denken.

 

Die, in denen er mich festgehalten hat. Die, in denen wir aneinandergekuschelt waren.

 

... den, wo er mich von hinten Umarmt hat... Mein Bruder stand da und hat die Leiter zusammen gefalltet. Ich hab ihm dabei geholfen. Ich wusste aber nicht, dass sie in meine richtung zuklappen würde. Und da kam er und hat mich von hinten in den arm genommen und hat mich dort weggezogen. Ich hätte noch länger so stehen bleiben können. Seine Arme um mich. Ich war so glücklich.

Doch mein Bruder musste natürlich aufpasser spielen. Der hat mich dann leider aus der Umarmung rausgezogen.

 

... den, wo ich dann seine Hand genommen habe. Nachdem mein Bruder mich aus seiner Umarmung gezogen hatte. Ich hatte erst echt schiß.. doch dann hab ich gedacht, was solls. Wird schon schief gehen. Und dann hab ich seine Hand genommen.... Eigentlich wollte ich sie ja auch nicht mehr loslassen. Aber iwie musste ich ja meine Jacke ausziehen. Auch wenn er meinte, wir hätten die ja auch einfach anlassen können. :D

 

...den, wo er mich dann in meinem Bett wieder in den Arm genommen hat. Zwischendurch musste er immer mal wieder mit meinem Bruder PS2 spielen. Das ging schlecht, wenn er mich im Arm hatte. Also hat er mich dafür losgelassen... Doch auch immer, wenn er gewonnen hatte, schlangen sich seine Arme wieder um mich. Ich war einfach so glücklich, dass er da war.

 

... den, wo wir im Auto saßen. Auf dem weg zurück zum Bahnhof. Und damit dem Ende sehr nahe. Zumindest dem ende für diesen Tag. Ich hab mich die ganze Zeit an ihn gekuschelt und hab nur auf unsere verschlungenen Hände geschaut. Ich hab zwischen durch auch in seine Augen geschaut.. Seine kuller Augen in braun. Einem leuchtenden braun. Ich hab über diesen wunderschönen Tag nachgedacht. und darüber, wie anders es doch gewesen ist, als ich es mir vorgestellt habe. Es war besser, als ich je gehofft hatte. Ich habe mich jedes Mal darüber gefreut, wenn ich seinen Kopf auf meinem gespürt habe. Hab mich jedes Mal darüber gefreut, wenn ich seinen Händedruck bemerkt habe.

 

... den, wo wir am Bahnhof waren. Wo wir Händchenhaltend langgelaufen sind. Wo ich mich so darüber gefreut habe, ihn zu haben. ihn sehen zu können, ihn anfassen zu dürfen. und da wollte ich auch keinen Moment, keine kostbare Minute verschwenden. Ich hab ihn nicht alleine da stehen lassen und rauchen. Nein, obwohl ich es nicht gut finde, dass er raucht, und obwohl ich den gestank nicht ab kann, hab ich mich zu ihm gestellt und ihn einfach nur fest gehalten. Ich habe gezittert. Vor kälte, aber auch wegen der welle gefühle, die mich überrannte. und er hat mich noch fester an sich gedrückt. "Du riechst gut." meinte er. Dann sind wir zu den Stühlen. Ich hab mich auf seinen Schoß gesetzt... und es einfach nur genossen, seine ame um mich zu spüren. Zu wissen, dass er da ist. Dann kam der Zug. Ja. wir haben ihn gesehen. Wussten, dass es der war, in den sie einsteigen mussten. ich bin von seinem Schoß runter. Hab mich umgedreht und da stand er. DIe Arme ausgebreitet. Um sich zu verabschieden. Ich hab meine Arme um in gelegt und wollte ihn ganz ganz fest an mich drücken. Doch irgendwie war sein Kopf im weg. Ich hab mir erst nichts dabei gedacht und bin zur seite und habe meinen Kopf an seiner Schulter geborgen. Doch dann realisierte ich, was er warscheinlich damit sagen wollte. Also ich mit dem kopf wieder zurück. schau ihm in die Augen. Jaa, wusste ich es doch. und dann küssten wir uns. erst so ganz normal. Doch der Kuss war schon was länger. Irgendwie war da auf einmal die Zunge mit im spiel. Ich weiß immer noch genau, wie es sich angefühlt hat. Ich weiß nicht mehr, wie lange wir so da standen. Nur, dass es zu lange war. Dass es nicht so lange hätte sein dürfen. Aber ich war so abgelenkt. ich hab überhaupt nicht mehr an den Zug gedacht, Nur daran, dass ich ihn liebe und dass das mein erster Kuss war. Mein aller erster. Es war seltsam und neu... doch jetzt wünschte ich mir, dass ich ihn die ganze Zeit geküsst hätte. Von dem Moment an, wo ich ihn am Bahnhof gesehen habe. Es war nämlich echt wunderschön. Auch wenn ich eigentlich die ganze Zeit angst davor hatte. ich hab die ganze Zeit mit dem gedanken gespielt, ihn zu küssen. Schon als wir auf dem Dach waren. doch ich hab mich nicht getraut. ich wusste nicht, wie ich anfangen sollte. Ich liebe dich.

 

 

 

 

 

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